Der neue Maserati GranCabrio – Weltpremiere auf der IAA
Alex 22. September 2009 | 733 x Angesehen
Mit der Vorstellung des neuen GranCabrio präsentiert Maserati auf der IAA am 15. September in Frankfurt sein neuestes Modell und komplettiert damit sein Modellprogramm, das fortan aus den drei Braureihen Quattroporte, GranTurismo und GranCabrio besteht.

Der neue GranCabrio verkörpert die Marke Maserati in Reinkultur: das elegante, von Pininfarina geschaffene Design trägt dazu genauso bei wie der geräumige Innenraum, die erlesene Handwerkskunst mit viel Liebe zum Detail oder die Fahrfreude und die Performance. Der Maserati GranCabrio regt dabei alle Sinne an, indem er offenen Fahrgenuss mit ausgewogenem Komfort und überlegenen Fahrleistungen kombiniert. Er ist ein Traumwagen für Menschen, die souveränes Understatement lieben, zugleich aber auch ein offenes Automobil genießen möchten.
Mit dem neuen GranCabrio führt Maserati seine große Tradition offener Fahrzeuge fort, denen von jeher eine besondere Rolle im Modellprogramm zufiel und die entscheidend zum Erfolg der Marke beitrugen. Großartige Meilensteine wie der A6G Frua Spyder von 1950, der 3500 GT Vignale Spyder von 1960, der Mistral Spyder von 1964 und der Ghibli Spyder schufen den Nimbus der Maserati Cabriolets, der zuletzt im Jahr 2001 durch den erfolgreichen Spyder genährt wurde. Trotzdem ist der neue GranCabrio weit mehr als nur eine logische Fortführung dieser Reihe – alleine schon, weil er nicht den Namenszusatz Spyder trägt. Doch vor allem ist er der erste offene Maserati in der Firmengeschichte, der vier Personen bequem Platz bietet. Das Raumangebot ist so üppig, dass selbst Reisen auf langen Strecken für Fond-Passagiere ein Genuss sind.

Das „Geheimnis“ seines weit überdurchschnittlichen Platzangebots ist im langen Radstand des GranCabrio zu finden, der im Segment der Cabrios unübertroffen ist. Das Textilverdeck unterstreicht nicht nur die elegante Anmutung des GranCabrio, sondern stellt eine wichtige Verbindung zur langen Cabrio-Historie von Maserati dar. Als Antriebsquelle dient dem GranCabrio der 323 kW (440 PS) starke V8-Saugmotor.
Die Markeinführung erfolgt im Frühjahr 2010.

Technische Daten
Karosserie
Monocoque aus hochfestem Stahl; galvanisiert; mit zusätzlichen Versteifungen; zweitüriges Cabriolet; vier Sitzplätze; hinter der Vorderachse platziertes, längs eingebautes Triebwerk; Heckantrieb.
cW = 0,35 (geschlossen), cW = 0,39 (geöffnet)
Monocoque
Multi-Material-Monocoque; auf Spitzenwerte bei der passiven Sicherheit ausgelegt; erfüllt die weltweiten Sicherheitsbestimmungen; Integration von Materialien und Technologien zur Gewichts- und Performance-Optimierung: Stahl für tragende Elemente, Haube und Radträger vorne aus Aluminium, Kofferraumdeckel aus Verbundmaterial.
Chassis
Abgeleitet von der Plattform des Quattroporte mit gekürztem Radstand und geringerem Überhang vorne; erfüllt die strengen Crash-Vorschriften der USA (FMVSS208); Bugpartie gemäß Vorschrift zum Fußgängeraufprall (ACEA1).
Aus Modulen aus hochfestem Stahl gefertigt; integrierte Röhrenstruktur hinten, um das Fahrwerk und Differenzial zu entlasten; Frontbereich unterstützt Fahrwerk und Motor; aluminiumverstärkter Unterboden.

Fahrwerk
Serienmäßig mit Skyhook.
Vorne: Einzelradaufhängung mit geschmiedeten Doppelquerlenkern, Stoßdämpfer aus Aluminium mit kontinuierlicher Dämpfungsanpassung und Beschleunigungs-sensoren an jedem Rad (Skyhook), co-axiale Helixfedern.
Hinten: Einzelradaufhängung mit geschmiedeten Doppelquerlenkern und zusätzlichen Streben, Stoßdämpfer aus Aluminium mit kontinuierlicher Dämpfungsanpassung und Beschleunigungssensoren an jedem Rad (Skyhook).
Radaufhängung vorne und hinten mit Hohlstreben, um ungefederte Massen zu reduzieren und den Fahrkomfort zu erhöhen.
Lenkung
Geschwindigkeitsabhängige hydraulische Servolenkung im Lenkverhältnis 64 mm/ Umdrehung.
Wendekreis (von Bordstein zu Bordstein): 10,7 m
Kraftübertragung
Getriebe direkt am Motor angeflanscht; Kraftübertragung mit Gelenkwelle; Differenzial hinten; Sechsgang-Automatikgetriebe mit Drehmomentwandler von ZF (ZF 6HP26).
Getriebeübersetzung: 1. Gang 4,171, 2. Gang 2,340, 3. Gang 1,521, 4. Gang 1,143, 5. Gang 0,867, 6. Gang 0,691, Rückwärts 3,403.
Asymmetrisch schließendes Differenzial (25% Traktion, 45% Freilauf).
Antriebswelle aus Stahl; 69 Millimeter Durchmesser; in zwei Teilen über Ausgleichsgelenk verbunden; dreifach gelagert.
Maserati Stability Program (MSP) mit integrierter Traktionskontrolle (ASR), Motorschleppmoment-Steuerung (MSR), Antiblockiersystem (ABS) und elektronische Bremskraftverteilung (EBD).

Motor
8 Zylinder in 90°-V-Anordnung; Gesamthubraum 4.691 cm3; Kurbelgehäuse und Zylinderköpfe aus gehärteter Aluminium-Legierung; Kurbelwelle aus gehärtetem und vergütetem Stahl, individuell ausbalanciert und fünffach gelagert.
Ventilsteuerung über zwei oben liegende, von Ketten angetriebenen Nockenwellen pro Zylinderbank; vier hydraulische Ventile pro Zylinder; kontinuierliche Phasenverschiebung durch Einlassnockenwelle.
Zylinderwände innen mit Nikasil beschichtet.
Nasssumpf-Schmierung mit Ölsumpf im Kurbelgehäuse integriert; eine Ölpumpe.
Integriertes Einspritz- und Zündsystem von Bosch, Drive-by-Wire-System.
Hubraum: 4.691 cm3
Bohrung: 94 mm
Hub: 84,5 mm
Verdichtungsverhältnis: 11,25:1
Leistung: 323 kW (440 PS)
bei Drehzahl: 7.000 U/min
Maximales Drehmoment: 490 Nm (50 kgm)
bei Drehzahl: 4.750 U/min
Höchstdrehzahl: 7.200 U/min

Maße und Gewichte
Länge: 4.881 mm
Breite (ohne Spiegel): 1.915 mm
Breite (mit Spiegel): 2.056 mm
Höhe: 1.353 mm
Radstand: 2.942 mm
Spurtweite vorne: 1.586 mm
Spurweite hinten: 1.590 mm
Übergang vorne: 873 mm
Überhang hinten: 1.066 mm
Kofferraumvolumen: 173 l
Tankvolumen: 75 l
„Trockengewicht“ (EU-Version): 1.887 kg
Leergewicht (EU-Version): 1.980 kg
Gewichtsverteilung: 49% vorne / 51% hinten (geschlossen) 48% vorne / 52% hinten (geöffnet)
Fahrleistung
Höchstgeschwindigkeit: 283 km/h (geschlossen)
Beschleunigung 0 - 100 km/h: 5,4 s
Durchzug 80 - 120 km/h: 4,2 s
Bremsweg aus 100 - 0 km/h: 35 m
- Maserati
- 1 Kommentar
Wunderbar, das ist genau das, wonach ich schon lange gesucht habe